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	Kommentare zu: Echolette B30	</title>
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	<description>Der Glanz längst vergangener Tage der Orchesterelektronik. Sammlung, Dokumentation und Instandsetzung von Musikelektronik der 50er- bis 80er Jahre.</description>
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		Von: Wolfgang Grimm		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Grimm]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 12:16:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Glückwunsch, Tim.
Ein toller Fang, der B30 in diesem schönen Erhaltungszustand.

Die EL504 wurde 1961 oder 1962 als Nachfolger der EL500 eingeführt. Sie hatte eine geringfügig höhere Verlustleistung als ihr Vorgänger. Es gibt Vermutungen, dass die nach Einführung der EL504 gefertigten EL500 baugleich mit der EL504 waren.
Es gab eine Zeitspanne, in der man Leistungspentoden, die für die Horizontalablenkung in Fernsehern vorgesehen waren, auch in Leistungsverstärkern verbaute. Die eigentlich für Impulsbetrieb konstruierten Röhren wurden dabei in Arbeitsbereichen betrieben, die nicht in den Kennlinienfeldern der Röhrenherstellen dargestellt waren. Dabei muss man beachten, dass die max. Schirmgitterspannung, anders als bei Audio-Endpentoden, bei etwa 200V liegt.

In Fernsehgeräten war es üblich, dass zum Anschluss der Anode bei der Horizontal-Endröhre diese einfachen Klammern eingesetzt wurden. Die Röhre befand sich dort ja auch im sog. &quot;Hochspannungskäfig&quot; und war dadurch vor einer versehentlichen Berührung geschützt.

Zu den Transistoren: Die max. Kollektor-Emitter-Spannung für die Typen BFY39 und BC113 beträgt 35 bzw. 30V. Ihre Stromverstärkung variiert von 35...400
bzw. 200...1000. Am &quot;heißen&quot; Ende ihres Kollektorwiderstands liegen in dieser Schaltung mindestens 200V an! Also ist die Einstellung des gewünschten Arbeitspunkts eine knifflige Angelegenheit. Ich gehe davon aus, dass in jedem gefertigten B30 die Widerstände R1 und R2 entsprechend selektiert wurden.

Gruß, Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Glückwunsch, Tim.<br />
Ein toller Fang, der B30 in diesem schönen Erhaltungszustand.</p>
<p>Die EL504 wurde 1961 oder 1962 als Nachfolger der EL500 eingeführt. Sie hatte eine geringfügig höhere Verlustleistung als ihr Vorgänger. Es gibt Vermutungen, dass die nach Einführung der EL504 gefertigten EL500 baugleich mit der EL504 waren.<br />
Es gab eine Zeitspanne, in der man Leistungspentoden, die für die Horizontalablenkung in Fernsehern vorgesehen waren, auch in Leistungsverstärkern verbaute. Die eigentlich für Impulsbetrieb konstruierten Röhren wurden dabei in Arbeitsbereichen betrieben, die nicht in den Kennlinienfeldern der Röhrenherstellen dargestellt waren. Dabei muss man beachten, dass die max. Schirmgitterspannung, anders als bei Audio-Endpentoden, bei etwa 200V liegt.</p>
<p>In Fernsehgeräten war es üblich, dass zum Anschluss der Anode bei der Horizontal-Endröhre diese einfachen Klammern eingesetzt wurden. Die Röhre befand sich dort ja auch im sog. &#8222;Hochspannungskäfig&#8220; und war dadurch vor einer versehentlichen Berührung geschützt.</p>
<p>Zu den Transistoren: Die max. Kollektor-Emitter-Spannung für die Typen BFY39 und BC113 beträgt 35 bzw. 30V. Ihre Stromverstärkung variiert von 35&#8230;400<br />
bzw. 200&#8230;1000. Am &#8222;heißen&#8220; Ende ihres Kollektorwiderstands liegen in dieser Schaltung mindestens 200V an! Also ist die Einstellung des gewünschten Arbeitspunkts eine knifflige Angelegenheit. Ich gehe davon aus, dass in jedem gefertigten B30 die Widerstände R1 und R2 entsprechend selektiert wurden.</p>
<p>Gruß, Wolfgang</p>
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